Diabetischer Fuß Pflege und Routine Tipps

Fußpflege bei Diabetes: Routine & Tipps

Viele Diabetiker kennen diese Momente, in denen selbst bequemes Schuhwerk nicht ausreicht, um unangenehme Reibungen zu vermeiden. Die Haut ist oft trocken und empfindlich, was das Risiko für Verletzungen erhöht. Entscheidend für die Vorbeugung ist eine einfache, tägliche Routine. Dieser Artikel zeigt, wie eine sinnvolle Pflegeroutine aussehen kann.

Warum ist Fußpflege bei Diabetes besonders wichtig?

Bei Diabetes können Füße besonders empfindlich sein. Durch Nervenschädigungen werden Druck, Wärme oder kleine Verletzungen manchmal schlechter wahrgenommen. Gleichzeitig kann trockene Haut leichter einreißen. Deshalb ist die tägliche Fußpflege eines diabetischen Fußes mehr als eine kosmetische Behandlung: Sie hilft, Veränderungen früh zu bemerken und die Hautbarriere zu unterstützen.

Die tägliche Fußpflege bei Diabetes

Eine feste Routine hilft, die Füße regelmäßig im Blick zu behalten. Nehmen Sie sich dafür am besten jeden Tag einen festen Zeitpunkt, zum Beispiel morgens oder abends.

  1. Füße täglich kontrollieren: Prüfen Sie Fußsohlen, Fersen, Zehenzwischenräume, Ballen und Nagelränder. Achten Sie auf trockene Stellen, Risse, Blasen, Druckstellen, Rötungen oder veränderte Hautfarbe. Wenn Sie Ihre Fußsohlen schlecht sehen können, kann ein Handspiegel helfen.
  2. Lauwarm reinigen: Waschen Sie Ihre Füße mit lauwarmem Wasser und einer milden Reinigung. Sehr heißes Wasser sollte vermieden werden, da das Temperaturempfinden bei Diabetes verändert sein kann. Prüfen Sie die Wassertemperatur am besten mit der Hand oder einem Thermometer.
  3. Sorgfältig abtrocknen: Trocknen Sie die Füße gründlich ab, besonders zwischen den Zehen. Feuchtigkeit in den Zehenzwischenräumen kann die Haut aufweichen und Reizungen begünstigen.
  4. Trockene Haut pflegen: Tragen Sie eine geeignete Pflege auf trockene Hautstellen auf. Die Zehenzwischenräume sollten in der Regel ausgespart werden, damit dort keine zusätzliche Feuchtigkeit entsteht. Produkte mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Urea können bei trockener Fußhaut sinnvoll sein.
  5. Nägel vorsichtig kürzen: Kürzen Sie Fußnägel gerade und nicht zu kurz. Scharfe Ecken sollten vorsichtig geglättet werden. Bei verdickten Nägeln, eingewachsenen Nagelrändern oder Unsicherheit ist podologische Unterstützung empfehlenswert.

Was Sie als Diabetiker bei Schuhen und Socken beachten sollten

Gut sitzende Schuhe sind ein wichtiger Bestandteil der Fußpflege bei Diabetes. Sie sollten ausreichend Platz für die Zehen bieten, nicht drücken und keine harten Nähte haben. Kontrollieren Sie Schuhe regelmäßig von innen auf Steinchen, Falten, raue Stellen oder verrutschte Einlagen. Auch Socken spielen eine Rolle. Sie sollten faltenfrei sitzen, täglich gewechselt werden und möglichst atmungsaktiv sein. Zu enge Bündchen können Druck verursachen und sollten vermieden werden.

Unterstützende Pflege für diabetische Füße

Bei trockener, empfindlicher oder beanspruchter Fußhaut kann Spirularin® HF Mousse die tägliche Pflegeroutine ergänzen. Die Mousse ist für sehr trockene Haut und Füße entwickelt und eignet sich auch für empfindliche Haut, unter anderem bei Diabetikern. Sie enthält Urea und den Mikroalgenwirkstoff Spiralin® und zieht schnell ein, ohne einen störenden Fettfilm zu hinterlassen. Die Pflege kann helfen, trockene Haut geschmeidig zu halten und die natürliche Hautbarriere zu unterstützen. Bei offenen Stellen, nässenden Hautbereichen, deutlicher Rötung oder Schwellung sollte vor der Anwendung fachlicher Rat eingeholt werden.

Was sollten Sie bei der Fußpflege als Diabetiker vermeiden?

Verzichten Sie auf aggressive Hornhautentferner, scharfe Klingen oder spitze Instrumente. Auch lange, heiße Fußbäder können die Haut austrocknen. Barfußlaufen in öffentlichen Bereichen ist bei Diabetes nicht empfehlenswert, da kleine Verletzungen oder Pilzinfektionen leichter unbemerkt bleiben können. Wenn Hornhaut, Druckstellen oder Nagelprobleme regelmäßig auftreten, ist eine professionelle podologische Kontrolle sinnvoll.

Bei Diabetes gilt: Lieber einmal früher nachfragen als eine Veränderung zu lange beobachten.

Fazit

Eine gute Fußpflege bei Diabetes beginnt mit Aufmerksamkeit. Tägliche Kontrolle, lauwarme Reinigung, sorgfältiges Abtrocknen, passende Pflege und gut sitzende Schuhe können dazu beitragen, die Fußhaut zu unterstützen. Bei auffälligen Veränderungen ersetzt Pflege jedoch keine fachliche Abklärung.

Fragen? Hier können gern unsere Experten via Email: info(at)ocean-pharma.de kontaktiert werden.

Spirularin HF Mousse

Trockene Füße stehen drauf

FAQ:

Podologische Fußpflege ist bei Diabetes sinnvoll, wenn starke Hornhaut, verdickte Nägel, Druckstellen, eingewachsene Nägel oder Unsicherheit bei der eigenen Fußpflege bestehen. Auch bei eingeschränkter Beweglichkeit oder Sehproblemen kann professionelle Unterstützung hilfreich sein.

Die Zehenzwischenräume sollten bei Diabetes meist nicht eingecremt werden, damit dort keine zusätzliche Feuchtigkeit entsteht. Nach dem Waschen ist es besonders wichtig, diesen Bereich sorgfältig abzutrocknen.

Fußbäder sollten bei Diabetes nur lauwarm sein, weil das Temperaturempfinden verändert sein kann. Sehr heißes Wasser kann die Haut belasten oder unbemerkt zu Reizungen führen. Auch lange Fußbäder können die Haut zusätzlich austrocknen.

Menschen mit Diabetes sollten ihre Füße täglich kontrollieren, weil Druckstellen, kleine Verletzungen oder trockene Haut manchmal schlechter wahrgenommen werden. Besonders Fußsohlen, Fersen, Zehenzwischenräume und Nagelränder sollten regelmäßig geprüft werden.

Bei Diabetes eignet sich für trockene Füße eine feuchtigkeitsspendende Pflege, die die Haut geschmeidig hält und die Hautbarriere unterstützt. Bei offenen, nässenden oder auffälligen Hautstellen sollte vor der Anwendung fachlicher Rat eingeholt werden.

Experten-Tipp entstand in Zusammenarbeit mit:

Bild von Patrick Günther

Patrick Günther

Patrick Günther absolvierte sein Pharmazie-Studium in Hamburg und arbeitete nach der Approbation einige Jahre im Marketing und Vertrieb in der Pharmaindustrie. Im Jahr 2003 übernahm er - ocean pharma - das 1978 in Reinbek bei Hamburg von seinem Vater gegründete Unternehmen. Zusammen mit seinem Geschäftspartner hat er den wichtigen Aufbereitungs- und Standardisierungsprozess für den Mikroalgen-Aktivstoffs Spiralin® patentiert und einer Vielzahl von medizinischen Kosmetika und Fußpflege-Produkte auf Basis von Spiralin® entwickelt.

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