Ein entspannter Besuch im Schwimmbad, warme Fliesen unter den Füßen, das Plätschern des Wassers. Was kaum jemand ahnt: Gerade dort, wo viele barfuß unterwegs sind, lauert ein unliebsamer Begleiter – Fußpilz. Ob in der Umkleide, unter der Dusche oder rund um das Becken: Schwimmbäder sind Biotope mit feucht-warmen Klima und damit eine beliebte Umgebung für Hautpilzerreger. Diese übertragen sich meist direkt durch Kontakt auf befallenen Flächen. Wer barfuß über nasse Fliesen läuft, setzt sich also schnell ungewollten Risiken aus. Doch man einiges dagegen tun.
Wie entsteht Fußpilz im Schwimmbad?
In Schwimmbädern treffen ideale Bedingungen für Hautpilze auf viele potenzielle Wirte: Feuchtigkeit, Wärme und häufig wechselnde Besucher sorgen dafür, dass sich Pilzsporen besonders leicht verbreiten. Gerade auf porösen Böden, rutschfesten Matten oder in Gummileisten rund um Becken und Duschen können sie lange überleben – und zwar unsichtbar. Die Infektion entsteht meist durch eine Kombination aus:
- Hautkontakt mit infizierten Flächen (Boden, Duschbereich, Liegen)
- Kleine Verletzungen oder aufgeweichte Haut, z. B. durch langes Baden
- Geschwächtes Hautmilieu, etwa bei trockener Haut, Diabetes oder nach Antibiotikatherapie
- Unzureichender Schutz wie fehlende Badeschuhe oder mangelnde Pflege
Die Pilzsporen dringen in kleine Risse oder aufgeweichte Hautstellen ein und können sich dort unbemerkt ansiedeln. Besonders betroffen sind die Zehenzwischenräume, aber auch Fußsohlen oder Nagelränder.
Erste Anzeichen erkennen
Wenn es an den Füßen kribbelt, spannt oder leicht brennt, ist ein genauer Blick nicht verkehrt. Die ersten Anzeichen von Fußpilz schleichen sich oft unbemerkt ein, doch wer sie kennt, kann frühzeitig gegensteuern:
- Juckreiz, Brennen oder Spannungsgefühl – vor allem nach dem Schwimmbadbesuch oder in geschlossenen Schuhen
- Schuppige, weißliche Haut – meist zwischen den Zehen, manchmal unauffällig und trocken
- Rötungen, kleine Risse oder ein ungewohnter Geruch – Hinweise, dass das natürliche Gleichgewicht der Haut gestört ist
Diese kleinen Veränderungen wirken harmlos, können aber das erste Warnsignal sein. Wer früh reagiert, schützt nicht nur seine Haut, sondern verhindert auch, dass sich der Pilz weiter ausbreitet.
Was hilft gegen Fußpilz aus dem Schwimmbad?
1. Vorbeugen
- Tragen Sie in Schwimmbädern, Duschen und Umkleiden immer Badeschuhe.
- Trocknen Sie Ihre Füße gründlich ab – auch zwischen den Zehen.
- Wechseln Sie Socken täglich und achten Sie auf atmungsaktives Schuhwerk.
- Waschen Sie Handtücher, Badematten & Co. regelmäßig bei 60 Grad.
2. Haut gezielt unterstützen
Regelmäßige Pflege hilft dabei, das natürliche Hautgleichgewicht zu stärken und erste Anzeichen eine Pilzinfektion, wie Juckreiz oder Schuppung, rechtzeitig zu erkennen. Das Spirularin® F Fußspray von Ocean Pharma enthält den Mikroalgenwirkstoff Spiralin®, der für seine antimikrobiellen und schützenden Eigenschaften bekannt ist. Spiralin® bildet einen feinen Schutzfilm auf der Haut, der dabei helfen kann, das Eindringen von Pilzsporen zu erschweren und gleichzeitig das natürliche Hautmikrobiom im Gleichgewicht zu halten. Unterstützt wird die Wirkung durch pflegende Inhaltsstoffe wie Urea und Panthenol, die Feuchtigkeit spenden und die Hautregeneration fördern. So entsteht eine doppelte Schutzwirkung: gegen äußere Reizfaktoren und für die Stärkung der Haut von innen heraus.
Wird frühzeitig gepflegt und auf Veränderungen geachtet, lassen sich viele Beschwerden mit gezielter Hygiene und der richtigen Pflege in den Griff bekommen. Halten die Symptome jedoch länger an oder breiten sich aus, ist eine ärztliche Abklärung ratsam.
Tipps für Familien und Vielschwimmer
Wer regelmäßig ins Schwimmbad geht – sei es zum Sport, mit Kindern oder als Entspannungsauszeit – profitiert von festen Hygienemaßnahmen. Für Kinder gilt: früh ans Tragen von Badeschuhen gewöhnen und kindgerechte Fußpflege etablieren. Ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen wie Diabetes sollten besonders achtsam sein, da die Haut oft trockener oder weniger durchblutet ist und Infektionen sich leichter ausbreiten können. Vielschwimmer können zusätzlich vorsorgen, indem sie nach dem Schwimmbadbesuch auf eine schützende Pflege wie das Spirularin® F Fußspray setzen.
Fazit
Ein unachtsamer Moment barfuß auf nassen Fliesen und schon kann sich Fußpilz vom Schwimmbad entwickeln. Doch mit Aufmerksamkeit, Hygiene und der richtigen Pflege lässt sich das Risiko deutlich reduzieren. Wer seine Füße schützt und pflegt, kann unbeschwert das Wasser genießen und bleibt auch nach dem Schwimmbadbesuch auf gesunden Sohlen.
FAQ
Wie unterscheidet sich Fußpilz von trockener Haut?
Fußpilz beginnt häufig zwischen den Zehen, zeigt sich meist einseitig und äußert sich durch weiche, schuppige Haut, Juckreiz, kleine Risse oder nässende Stellen. Auch ein unangenehmer Geruch kann hinzukommen. Trockene Haut hingegen tritt meist beidseitig auf, ist flächig rau oder spröde, zeigt aber keine Entzündungszeichen und verursacht selten Juckreiz oder Geruch.
Was sollte ich nach dem Schwimmbad immer beachten?
Füße gut abtrocknen, auf Hautveränderungen achten und ggf. eine schützende Pflege wie das Spirularin® F Fußspray auftragen – idealerweise in die tägliche Pflegeroutine integrieren.
Kann Fußpilz von selbst wieder verschwinden?
Unbehandelt heilt Fußpilz in der Regel nicht von allein aus – im Gegenteil: Er kann sich weiter ausbreiten oder chronisch werden. Frühzeitige Pflege ist daher entscheidend.
Welche Rolle spielt das Immunsystem bei Fußpilz?
Ein geschwächtes Immunsystem macht es Erregern leichter, sich festzusetzen. Deshalb sind Menschen mit Stress, chronischen Erkrankungen oder nach Antibiotikatherapie besonders gefährdet.
Wie lange überleben Pilzsporen auf Schwimmbadböden?
Pilzsporen können auf feuchten Oberflächen wie Fliesen, Duschmatten oder Holzrosten mehrere Tage überleben – besonders in warmen, schlecht belüfteten Bereichen.
Kann ich mich auch über Handtücher der Badeschuhe anstecken?
Ja, Fußpilzerreger können über gemeinsam genutzte Textilien oder schlecht gereinigte Badeschuhe übertragen werden. Persönliche Hygiene ist daher besonders wichtig.
Experten-Tipp entstand in Zusammenarbeit mit:
Patrick Günther
Patrick Günther absolvierte sein Pharmazie-Studium in Hamburg und arbeitete nach der Approbation einige Jahre im Marketing und Vertrieb in der Pharmaindustrie. Im Jahr 2003 übernahm er - ocean pharma - das 1978 in Reinbek bei Hamburg von seinem Vater gegründete Unternehmen.
Zusammen mit seinem Geschäftspartner hat er den wichtigen Aufbereitungs- und Standardisierungsprozess für den Mikroalgen-Aktivstoffs Spiralin® patentiert und einer Vielzahl von medizinischen Kosmetika und Fußpflege-Produkte auf Basis von Spiralin® entwickelt.