Fuß mit brüchigen Nägeln

Brüchige Nägel: Ursachen, Pflege & Tipps für gesunde Nägel

Ob beim Öffnen einer Verpackung, beim Tippen auf der Tastatur oder sogar beim Eincremen – schon ein kleiner Moment der Unachtsamkeit reicht aus: An der Kante hängengeblieben oder leicht angestoßen, und der Fingernagel reißt ein. Wer unter brüchigen Nägeln leidet, begegnet solchen alltäglichen Situationen immer wieder. Rissige, splitternde und stumpf wirkende Nägel sehen oft unschön aus und können im Alltag richtig lästig werden. Doch was sind die typischen Auslöser für brüchige Nägel – und mit welchen Tipps und Tricks lassen sie sich nachhaltig stabilisieren?

Typische Anzeichen brüchige Nägel

Die Nagelspitzen splittern leicht oder lösen sich schichtweise ab, während die Ränder besonders schnell einreißen – oft schon bei geringer Belastung. Zusätzlich wirkt die Nageloberfläche häufig matt, glanzlos und insgesamt wenig widerstandsfähig. Viele Betroffene bemerken außerdem, dass ihre Nägel ungewöhnlich dünn, weich oder stark biegsam sind, was sie noch anfälliger für Risse und Beschädigungen macht.

Welche Ursachen stecken hinter brüchigen Nägeln?

Brüchige Nägel können viele unterschiedliche Ursachen haben, die sich häufig gegenseitig verstärken. Eine zentrale Rolle spielt die Versorgung des Körpers mit wichtigen Nährstoffen. Vor allem Eisen, Zink, Biotin und Vitamin B12 sind entscheidend für den Aufbau und die Stabilität der Nagelstruktur. Fehlt es über längere Zeit an diesen Mikronährstoffen, kann sich die Nagelplatte verdünnen, an Elastizität verlieren und leichter einreißen.

Auch äußere Einflüsse belasten die Nägel im Alltag stark. Häufiger Kontakt mit Wasser, Seifen und Reinigungsmitteln – etwa bei Hausarbeit oder durch beruflich bedingtes Händewaschen – entzieht der Nagelplatte Fette und Feuchtigkeit. Die Folge: Die Nägel werden trocken, spröde und anfälliger für Risse.

Hinzu kommen mechanische Reize, die oft unterschätzt werden. Regelmäßiges Tippen auf der Tastatur, falsches oder zu grobes Feilen, unsachgemäße Maniküre oder das Knibbeln an den Nägeln können die natürliche Schutzschicht schädigen und die Nagelstruktur dauerhaft schwächen.

Umwelt- und Witterungseinflüsse spielen ebenfalls eine Rolle. Kälte, trockene Heizungsluft oder intensive UV-Strahlung setzen den Nägeln zu und begünstigen das Austrocknen der Nagelplatte, wodurch sie schneller brüchig wird.

Nicht zuletzt können hormonelle Veränderungen Einfluss auf die Nagelgesundheit nehmen. Eine  Schwangerschaft oder die anschließende Stillzeit, aber auch hormonelle Erkrankungen wie Störungen der Schilddrüse wirken sich auf den Stoffwechsel und damit auch auf das Nagelwachstum und die -festigkeit aus.

Was hilft gegen brüchige Nägel?

Brüchige Nägel entstehen meist nicht plötzlich, sondern sind das Ergebnis vieler kleiner Belastungen im Alltag. Umso wichtiger ist ein ganzheitlicher Ansatz aus Schutz, Ernährung und gezielter Pflege.

Kleine Änderungen im Alltag

Schon kleine Veränderungen im Alltag können wesentlich zum Schutz der Nägel beitragen. Beim Abwasch oder Putzen sollten grundsätzlich Handschuhe getragen werden, um den direkten Kontakt mit Wasser und aggressiven Reinigungsmitteln zu vermeiden. Diese entziehen der Nagelplatte wichtige Fette und machen sie anfälliger für Risse. Auch häufiges Händewaschen kann die Nägel austrocknen – pH-hautneutrale Seifen und eine regelmäßige Pflege mit einer feuchtigkeitsspendenden Handcreme helfen, dem entgegenzuwirken.

Nährstoffreiche Ernährung

Gesunde Nägel beginnen oft von innen. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen unterstützt das Nagelwachstum und die Stabilität der Nagelplatte. Besonders wichtig sind Biotin, Eisen, Zink und Vitamin B12. Diese Nährstoffe fördern die Festigkeit der Nägel und können dem Einreißen vorbeugen. Gute Quellen sind unter anderem Nüsse, Eier, Hirse, Spinat, Linsen und Vollkornprodukte. Besteht der Verdacht auf eine Unterversorgung, kann ein ärztlich begleitetes Blutbild sinnvoll sein, um gezielt nachzusteuern.

Sanfte Nagelpflege

Auch die richtige Pflege spielt eine entscheidende Rolle. Sie sollte die Nägel stärken, ohne sie zusätzlich zu reizen.

  • Schonend feilen statt schneiden: Glasfeilen gelten als besonders nagelschonend. Idealerweise wird nur in eine Richtung gefeilt, um das Aufsplittern der Nagelränder zu vermeiden.
  • Milde Nagellackentferner verwenden: Acetonhaltige Produkte trocknen Nägel stark aus. Entferner auf Öl- oder Pflegebasis sind die bessere Wahl.
  • Nagelhaut regelmäßig pflegen: Eine intakte Nagelhaut schützt das Nagelbett. Natürliche Öle wie Jojoba-, Mandel- oder Aprikosenkernöl eignen sich gut zur täglichen Pflege.

Gezielte Unterstützung durch Spirularin® 

Nägel, die zu Trockenheit und Brüchigkeit neigen, profitieren von einer gezielten Pflege mit bewährten Wirkstoffen. Eine begleitende Maßnahme zur Nagelpflege bieten das Spirularin® N Nagelserum sowie das Spirularin® N Nagelspray. Beide Produkte wurden speziell für empfindliche Nägel entwickelt und enthalten den Mikroalgenwirkstoff Spiralin®. Dieser bildet einen feinen Schutzfilm auf der Nageloberfläche und hilft so, äußere Einflüsse wie Pilze und Bakterien fernzuhalten. Gleichzeitig unterstützt es die Regeneration geschwächter Nägel, indem es die natürlichen Schutzmechanismen der Nagelplatte stärkt und Feuchtigkeit bewahrt.

Das Nagelserum eignet sich besonders für die punktuelle Anwendung auf einzelnen Nägeln. Es versorgt die betroffenen Stellen intensiv mit Feuchtigkeit und stärkt die Nagelstruktur. Das Nagelspray lässt sich großflächig auftragen und ist ideal für mehrere Finger- oder Fußnägel. Morgens und abends angewendet lassen sich beide Produkte unkompliziert in den täglichen Pflegealltag integrieren.

Fazit

Im Alltag sind unsere Nägel ständig im Einsatz und werden dabei oft stärker beansprucht, als man auf den ersten Blick vermutet. Wasser, Reibung und kleine mechanische Belastungen hinterlassen mit der Zeit Spuren an der Nagelstruktur. Umso wichtiger ist es, die Nägel bewusst zu unterstützen – mit einer Pflege, die stärkt, und Maßnahmen, die sie gezielt vor weiteren Belastungen schützen. Das gilt nicht nur bei brüchigen Nägeln, sondern auch bei Nagelpsoriasis, Nagelpilzinfektionen und anderen Nagelveränderungen. Mit etwas Achtsamkeit und natürlichen Wirkstoffen wie Spiralin® aus den Nagelpflegeprodukten von Ocean Pharma lassen sich belastete Nägel gezielt stärken.

FAQ

Kann Nagellack brüchige Nägel verschlimmern?

Ja, das kann passieren, vor allem wenn aggressive Nagellackentferner mit Aceton verwendet werden oder der Lack dauerhaft aufgetragen wird, ohne den Nägeln zwischendurch eine Erholungspause zu gönnen. Die chemischen Bestandteile können die Nagelplatte austrocknen, was die Struktur zusätzlich schwächt.

Gibt es Unterschiede zwischen Fingernägeln und Fußnägeln?

Ja, Fußnägel wachsen langsamer, sind dicker und werden im Alltag stärker belastet – etwa durch enge Schuhe, langes Gehen oder sportliche Aktivität. Sie benötigen deshalb besondere Aufmerksamkeit und eine gezielte Pflege. Produkte wie das Spirularin® N Nagelspray eignen sich sehr gut für die tägliche Anwendung an den Füßen und helfen, die Nagelstruktur auch dort widerstandsfähig zu halten.

Wie schnell zeigen sich Verbesserungen bei der Nagelpflege?

Da Nägel nur langsam wachsen, braucht es etwas Geduld, bis sichtbare Ergebnisse eintreten. Erste Verbesserungen sind in der Regel nach mehreren Wochen erkennbar – vorausgesetzt, die Pflege wird konsequent durchgeführt.

Kann Stress brüchige Nägel verursachen?

Ja, denn anhaltender psychischer Stress wirkt sich auf viele Körperfunktionen negativ aus – auch auf die Nagelgesundheit. Die Durchblutung und Nährstoffversorgung der Nagelmatrix kann durch Stress beeinträchtigt werden, was zu brüchigen, schlecht wachsenden Nägeln führen kann. Entspannungstechniken, bewusste Pausen und eine ausgewogene Ernährung helfen, dem entgegenzuwirken.

Wie erkenne ich, ob meine Nägel mehr Feuchtigkeit oder mehr Nährstoffe brauchen?

Trockene, splitternde Nägel deuten meist auf einen Feuchtigkeitsmangel hin. In diesem Fall helfen Pflegeprodukte mit hydratisierenden Eigenschaften – wie das Spirularin® N Nagelserum, das Feuchtigkeit spendet und die Nagelplatte glättet. Sind die Nägel zusätzlich weich, dünn oder wachsen langsam, kann ein Mangel an Vitaminen und Spurenelementen (z. B. Biotin, Eisen, Zink) vorliegen. Ein ärztliches Blutbild kann hier Aufschluss geben und helfen, gezielte Maßnahmen zu ergreifen.

Experten-Tipp entstand in Zusammenarbeit mit:

Patrick Günther
Langjähriger Unternehmer und approbierter Apotheker

Patrick Günther absolvierte sein Pharmazie-Studium in Hamburg und arbeitete nach der Approbation einige Jahre im Marketing und Vertrieb in der Pharmaindustrie. Im Jahr 2003 übernahm er - ocean pharma - das 1978 in Reinbek bei Hamburg von seinem Vater gegründete Unternehmen.
Zusammen mit seinem Geschäftspartner hat er den wichtigen Aufbereitungs- und Standardisierungsprozess für den Mikroalgen-Aktivstoffs Spiralin® patentiert und einer Vielzahl von medizinischen Kosmetika und Fußpflege-Produkte auf Basis von Spiralin® entwickelt.

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